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WAS IST OSTEOPATHIE?

Osteopathie ist eine ganzheitliche und manuelle Therapie, die auf der Wechselwirkung von Organen, Muskeln, Nerven und Gelenken, aber auch Körper, Geist und Seele beruht. Während der Therapie betrachtet der Therapeut den Patienten ganzheitlich und untersucht und behandelt ihn mit seinen Händen. Bei der Untersuchung und der Behandlung wird immer das gesamte System des menschlichen Körpers betrachtet. Das bedeutet, die Funktionen des parietalen Systems, des viszeralen Systems und des Craniosakralen Systems. Kommt es zu Dysfunktionen in den Systemen bringt  der Osteopath mit sanften manuellen Techniken Gleichgewicht, Ökonomie und Komfort zurück in den menschlichen Körper und stellt so wieder die Funktion her.

Die Osteopathie sieht den Menschen als eine Einheit. Der Mensch besteht aus Körper, Geist und Seele und wird als Individuum - unter Rücksicht auf die eigene Lebensgeschichte - behandelt. 

Dysfunktionen im körperlichen System des Menschen können akut entstehen oder chronisch sein. Die Ursachen dieser Dysfunktionen können bis in die Embryologie (Entwicklung im Mutterleib) zurückzuführen sein.

Die Osteopathie wurde 1885 von dem amerikanischen Arzt Dr. Andrew Taylor Still begründet. Er stellte während seiner Arbeit fest, dass viele Erkrankungen durch die Veränderung der Statik und der Beweglichkeit entstehen. Er fand heraus, dass es eine Verbindung zwischen Struktur und Funktion gibt. Der Mensch hat die Gabe, seinen Körper selbst zu heilen und zu regulieren. Voraussetzung dafür ist eine gute Beweglichkeit der einzelnen Strukturen im gesamten Körper. Den Satz, den Still prägt ist „Find it, fix it, leave it“

Still‘s Schüler W.G. Sutherland D.O. und H.H. Fryette D.O. entwickelten die Osteopathie weiter, so dass sie heute nicht nur den Bewegungsapparat, sondern auch die Organe, sowie das Gefäß- und Nervensystem behandelt.

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